Photovoltaik ist eine Technik, mit der Sonnenlicht direkt in Strom umgewandelt werden kann. Hierfür sind Solarzellen notwendig die auf Dächern mit Südausrichtung oder Gewerbeeinheiten installiert werden. Immobilienbesitzer werden somit zu "Energieunternehmern" die aktiv zum Umweltschutz beitragen und damit auch noch Geld verdienen können.

Man kann zwischen zwei Anlagetypen wählen. Es gibt den Inselbetrieb und den Netzparallelbetrieb.

Anlagentypen

Inselbetrieb

Hier laden die Photovoltaik-Module mit ihrem Gleichstrom eine Batterie, welche die elektr. Verbraucher über ein eigenes Stromnetz versorgt. Vorzugsweise werden 12 V oder 24 V Verbraucher verwendet. Mit Hilfe eines kleinen Wechselrichters können jedoch auch normale Wechselstromgeräte betrieben werden. Dieser Anlagentyp eignet sich besonders da, wo ein Anschluss an das öffentliche Netz unmöglich oder kostspielig ist und nur geringer Strombedarf gedeckt werden muss.

Netzparallelbetrieb

Wenn bereits ein Anschluss an das öffentliche Netz besteht, empfiehlt sich die Kopplung der Photovoltaik-Anlage mit dem Netz über einen netzgeführten Wechselrichter. Wenn nicht aller Solarstrom im eigenen Haushalt verbraucht wird, können die Überschüsse ins Netz fließen und werden vom Stromversorger vergütet. Umgekehrt kann von dort wie bisher Strom bezogen werden, wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht.

Photovoltaik

Eine Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenlicht mithilfe von Silizium-Solarzellen in elektrische Energie um. Da die Spannung einer einzelnen Zelle zu niedrig ist, schaltet man sie zu mehreren Modulen zusammen und montiert diese an Dächern oder Fassaden mit günstigem Sonneneinfall. Der gängigste Typ ist die netzgekoppelte Anlage zur Hausstromversorgung. Dabei entfallen aufwändige Speichersysteme - der Solarstromerzeuger ist ans öffentliche Netz angeschlossen und bezieht von dort Strom, wenn die eigene Anlage zu wenig Energie liefert.

Gleichzeitig kann er den eigenen Überschuss ins Netz einspeisen und erhält dafür eine entsprechende Vergütung. Dies rechnet sich seit Inkrafttreten des "Erneuerbaren Energien-Gesetzes" (EEG): Seit April 2000 wird jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Energien vom Energieversorger ca. 0,50 Euro vergütet.

Eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage benötigt einen Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und je einen Zähler für den bezogenen und den abgegebenen Strom.

Unsere Referenzliste Photovoltaik-Anlagen

Referenzliste Photovoltaik-Anlagen PDF Dateigröße 19,6 MB



Mehr Informationen über Photovoltaik finden Sie unter unserem Downloadberich.
Bitte klicken Sie hier.